Road Trip von Seattle nach San Diego
02.06.2025 bis 03.07.2025
Unsere 50. USA Reise ist nun schon wieder Geschichte und wir sind zurück in Deutschland.
Vom 02.06.2025 bis 03.07.2025 führte uns unser Roadtrip über 9000 km von Seattle nach San Diego. 20 Hotels, 13 National Parks, 17 State Parks, 606 Liter Benzin, 8 Bundesstaaten, 2 Zeitzonen und Temperaturen von 8°C bis 48°C sind nur einige Statistiken die wir auf diesem Trip gesammelt haben. Hier nun unser Reisebericht, wir hoffen einige interessante Infos zusammen getragen zu haben, viel Spaß beim Lesen.
Seattle
(02.06.2025 bis 04.06.2025)
Am 02.06.2025 ging es um 06:05 Uhr los ab Dresden mit Lufthansa LH207 nach Frankfurt. Von dort ging es dann 10:45 Uhr pünktlich weiter mit Lufthansa LH490 nach Seattle. In Seattle sind wir 12:00 Uhr Ortszeit gelandet und hatten uns schon gefreut dass wir damit recht schnell durch die Immigration kommen, aber leider hat die Gepäckausgabe recht lange gedauert und in dieser Zeit sind dann doch noch einige Flieger gelandet und wir mussten etwas warten. Die Immigration ging völlig problemlos. 3 Fragen des Officer, wieviel Geld habt Ihr dabei, warum habt Ihr einen SUV gemietet und warum keinen Ferrari, etwas Smaltalk und gut war. Von dort ging es mit dem Shuttlebus zur Mietwagen Zentrale. Unseren Mietwagen hatten wir über den ADAC gebucht, Vermieter war Hertz. Am Schalter wurden wieder sehr aufdringlich zusätzliche Versicherungen angeboten die wir alle ablehnten, Trotzdem hat uns die Dame versucht übers Ohr zu hauen und erst auf Forderung den Manager sprechen zu wollen, hat sie es dann so korrigiert, wie wir es gebucht hatten. Echt nervig so was. Bekommen haben wir einen SUV, GMC Terrain (SFAR), so wie gebucht, nur leider war der Wagen recht spärlich ausgestattet, aber OK, das ist jammern auf hohem Niveau.
Vom Flughafen ging es dann direkt zu unserem Hotel dem Garner Hotel Auburn - Seattle by IHG. Das Hotel ist recht gut gelegen, Doppelzimmer mit 2 Einzelbetten inklusive Frühstück für 2 Nächte zum Preis von 255 €. Da wir schon mal in Seattle waren, war die Lage für uns OK.
Am Nachmittag ging es dann erst mal zu Walmart um die nötigen Sachen für den Roadtrip einzukaufen. Kühlbox, Toaster, Getränke und Lebensmittel für die nächsten Tage waren schnell beschafft. Am nächsten Tag sind wir dann noch mal in die City und haben einen kleinen Bummel über den Pike Place Market gemacht, der immer wieder einen Besuch wert ist.
Am nächsten Tag haben wir dann noch das Museum of Flight besucht, dass direkt am King County Int. Airport (Boeing Field) positioniert ist. Der Eintritt kostet 29 USD pro Person und lohnt auf jeden Fall. Das Museum ist gut gemacht und mit seiner Lage direkt am Boeing Field auch recht spannend. Man kann neben vielen Flugzeugen auch den alten Tower besuchen mit Blick auf den Airport und auch bei guter Sicht mit Blick auf den Mt. Rainier. Es gibt ein Restaurant mit recht günstigen Angeboten, wir hatten eine Pizza und eine Limonade für 19 USD. Abends ging es dann zur Applebeys Sportsbar ganz in der Nähe des Hotels. Es gab ein günstiges 2 für 1 Angebot, Spare Ribs für 2 incl. Ceasars Salat, dazu 3 Bier zusammen für 55 USD plus Tip.
Wer mehr zu Seattle wissen möchte kann gern hier klicken, dort findet Ihr unseren Reisebericht Seattle 2019.
Etappe 1: Seattle - Cannon Beach (375 km)
04.06.2025 bis 05.06.2025
North Head Light House
Nach dem Frühstück ging es dann los, raus aus Seattle auf die Interstate 5 bis Olympia und dort weiter auf dem State Highway 8 bis zur Küste zum Twin Harbours State Park. Leider war das Wetter nicht so toll, Nebel, regnerisch und fast Null Sicht. Daher sind wir direkt weiter gefahren auf der State Route 105 bis nach Raymond und dort abgebogen auf die State Route 101. Der nächste Stop dann am North Head Light House, wo auch das Wetter mitspielte, es klarte auf und die Sonne kam raus. Das Light House ist recht klein aber toll gelegen und man hat einen Klasse Blick auf die Küste. Zu diesem Zeitpunkt fand auch eine Übung der Coast Gard statt mit Hubschrauber und Rettungsübung, spannend das mal live zu sehen. Der Eintritt in den State Park ist frei, wenn man auf den Leuchtturm hoch will, dann kostet das Eintritt.
Tolovana Inn Hotel
Vom Lighthouse sind wir dann weiter direkt zum Hotel gefahren. Die Straße führt immer an der Küste entlang, man kann gar nicht so oft anhalten, wie sich neue tolle Fotomotive anbieten. Angekommen im Tolovana Inn Hotel direkt am breiten Canon Beach haben wir erst mal unser Zimmer bezogen und uns schon geärgert, das wir hier nur eine Nacht gebucht hatten. Das Hotel liegt direkt am Beach, hat ein Schwimmbad, die Zimmer sind praktisch eingerichtet, einziger Mangel war das defekte Verdunklungsrollo und die defekten Nachttischlampen. Wir hatten ein Standard Zimmer mit Queensize Bett ohne Früstück zum Preis von 171 USD die Nacht inklusive Parkplatz.
Cannon Beach
Natürlich ging es dann erst mal direkt zum Beach und dann schön am Wasser entlang zu den bekannten Felsen des Cannon Beach. Wenn man an den Felsen angekommen ist, bietet es sich an dort den Strand zu verlassen und einen kleinen Stadtbummel zu machen. Dort gibt es auch einige Restaurants und Cafes. Wir waren zum Abendessen in der Pelican Brewerie, jeder einen guten Burger mit Pommes, 3 Bier, alles frisch zubereitet und lecker, zusammen für 75 USD. Nach dem Essen dann zurück zum Hotel und ab ins Bett.
Etappe 2: Cannon Beach - Cape Argo (360 km)
05.06.2025 bis 06.06.2025
Captain John`s Motel
Weiter die Küste entlang in Richtung Charleston kommt man durch Lincoln City. Dort ist ein Outlet ausgeschildert, direkt an der 101 gelegen. Das Outlet lohnt sich aus unserer Sicht nicht, dass war das erste Outlet in den USA wo wir nichts für uns gefunden haben. Also ging es dann auch weiter Richtung Charleston wo wir das Captain John`s Motel gebucht hatten für eine Nacht. Das Motel ist schon etwas in die Jahre gekommen, war aber sauber und ordentlich, direkt am Hafen und zwei Restaurants in Gehweite.Wir hatten ein Doppelzimmer mit 2 Doppelbetten, Parkplatz vor der Tür, Preis 140 USD für eine Nacht. Am Motel in Gehweite gibt es zwei Restaurants, ein etwas teures direkt am Motel und eine kleine Sportsbar im Ort, die echt super war. Dort hatten wir eine Crab Soup, Green Chille, Heilbut und Lobster Taccos, 3 Bier, zusammen 70 USD.
Etappe 3: Cape Argo - Trinidad (350 km)
06.06.2025 bis 08.06.2025
Face Rock view Point in Bandon
Das wir heute früh zeitig aus dem Motel losgefahren sind wurde leider nicht belohnt. Auch heute war es wieder nebelig und damit die Sicht gleich Null. Die ersten beiden geplanten Wegpunkte waren damit gestrichen. Im Cape Argo State Park war die Sicht wegen Nebel bei null und der Seven Devils Point war gleich ganz geschlossen. Also ging es weiter auf dem State Highway 101 zum Bandon State Park. Dort sind wir gegen 08:30 Uhr angekommen und hatten Glück, der Nebel war weg und die Sonne kam raus. Die Aussicht war einfach nur grandios. Die Felsen im Meer mit den Vogelschutzgebieten sind einfach toll. Diesen State Park sollte man auf keinen Fall auslassen, zumal es keinen Eintritt kostet.
China Creek Beach Bandon
5 km weiter kommt man zum China Creek Beach Bandon. Hier gibt es einen Parkplatz direkt am Beach und man kann von dort direkt an den Strand. Viel Treibholz und kleine Sanddünen geben dem Beach etwas besonderes. Einige Trails sind auf Grund von Vogelbrut Gebieten teilweise gesperrt, dass muss man beachten und wird auch von Rangern kontrolliert.
Battery Point Lighthouse
Der Nebel wurde dann wieder etwas mehr und man konnte die tolle Küste teilweise nur erahnen. Daher sind wir dann weiter auf der 101 bis nach Crescent City und dort zum Battery Point Lighthouse. Das Lighthouse ist in Privatbesitz, kann aber kostenfrei besucht werden. Nur wer direkt in das Lighthouse will und damit in die historischen Privaträume, der muss Eintritt zahlen. Dieser Stop ist echt zu empfehlen, da das Lighthouse echt toll gelegen ist und mit viel Liebe erhalten wird.
View Crest Lodge in Trinidad
Da wir auf der Fahrt zum Hotel nur kurz durch den Redwood Nationalpark fahren, haben wir uns eine Lodge in Trinidad gebucht für 2 Tage umd den Park am zwiten Tag in Ruhe zu besuchen. Die View Crest Lodge war eine unserer besten Unterkünfte auf dieser Reise. Es sind kleine freistehende Bungalows die echt super ausgestattet sind, mit Sitzecke, Schlafraum, Bad und Balkon. Die Bezeichnung war Deluxe Suite mit Queensize Bett, 2 Nächte für 362 USD. Obwohl bei der Buchung kein Frühstück angeboten wurde, konnte man jeden Tag seine Wünsche auf einem Zettel ankreuzen und das Frühstück wurde dann direkt zum Bungalow geliefert, kostenfrei zu unserer Überraschung.
Redwood National Park
An Tag zwei ging es dann zum Redwood Nationalpark. Auch hier sind leider die Auswirkungen der Waldbrände deutlich sichtbar. Leider hatten wir auch hier kein Glück, die Avenue of Giants war auf Grund von Bauarbeiten voll gesperrt, so das nur ein kleiner Teil des Parks zugängig war. Wer mehr zum Redwood National Park wissen möchte, kann gern hier unseren Reisebericht von 2018 besuchen.
Ferndale
Da die Avenue of Giants im Redwood NP gesperrt war, haben wir uns für einen Umweg zurück zur Lodge entschieden und sind der Ausschilderung nach Ferndale gefolgt. Die Strecke ist sehr anstrengend zu fahren, da die Straßen sehr schlecht sind und viele, wirklich viele Serpentinen zu fahren sind. Für Wohnmobile ist die Strecke nicht zu empfehlen. In Ferndal angekommen, fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit der Jahrhundertwende. Die viktorianischen Gebäude sind nicht nachgebaut sondern original und mit viel Liebe restauriert bzw. erhalten worden. Kleine Geschäfte und Restaurants laden zum verweilen ein und ein Rundgang durch den Ort kann man in gut einer Stunde schaffen. Von dort geht dann eine Straße zurück an die Küste zur so genannten Lost Coast, eine tolle Strecke die dann auch zurück nach Trinidad führt.
Etappe 4: Trinidad - Chester (420 km)
08.06.2025 bis 09.06.2025
Whiskeytown Lake
Heute hatten wir eine etwas längere Strecke vor uns, dementsprechend früh sind wir auch los gefahren. An der Küste natürlich wie in den letzten Tagen wieder viel Nebel und 11° C. Langsam löste sich der Nebel dann auf und wir haben den HWY 101 verlassen und sind auf den HWY 299 abgebogen in Richtung Lasen Volcano National Park. Auf halber Strecke kommt man durch Whiskeytown zum Whiskeytown Lake. Hier bietet es sich an ein Picknick einzuplanen oder eine etwas längere Pause.
Lassen Volcano National Park
Vom Whiskeytown Lake ging es auf der 299 weiter bis Redding und dort auf der 44 weiter zum Visitor Center Manzanita Lake. Geplant war, durch den Park zu fahren um dann die Südausfahrt zu nehmen, da wir unser nächstes Motel in Chester gebucht hatten. Normalerweise führt der Lassen Peak Hwy (89) durch den Park, aber leider war auf der Hälfte Schluß, Vollsperrung wegen Schnee (4 m). Das uns dass keiner am Visitor Center gesagt hat fanden wir schon recht komisch. OK, nach einem Picknick im Park sind wir dann die ganze Strecke zurück gefahren um die Südeinfahrt zu nutzen, leider ein Umweg von fast 150 km. Über die Südeinfahrt konnten wir dann wenigstens bis zum Diamond Peak Parkplatz hoch fahren, denn ab dort war die Straße dann in die andere Richtung voll gesperrt. Die Schneemassen waren schon recht gewaltig, damit hatten wir im Juni eigentlich nicht mehr gerechnet. Auch im Lassen Volcano NP waren wieder deutliche Waldbrandspuren zu sehen, echt schlimm was da so verbrannt ist.
Antlers Inn Motel
Vom Lassen Volcano National Park ging es dann über den HWY 36 zum Lake Almanor nach Chester. Dort hatten wir das Antlers Inn gebucht, Deluxe Zimmer mit Queensize Bett für 245 USD. OK, preiswert war das nicht, aber in der Gegend gibt es nicht all zu viele Möglichkeiten und wir hatten auch Glück, wir haben noch ein Zimmerupgrade bekommen, was uns ein größeres Zimmer und 2 Doppelbetten brachte. Chester selbst ist ein kleiner Ort mit diversen Restaurants. Wir haben uns zu Abendessen für die Timberhouse Brewerie entschieden, etwa 20 min zu Fuß vom Motel. Schöne Brewerie mit Local Bier und gutem Essenangebot.
Etappe 5: Chester - Lake Tahoe (205 km)
09.06.2025 bis 10.06.2025
Lake Tahoe
Von Chester ging es früh 8 Uhr los in Richtung Lake Tahoe. Die Strecke führt auf dem Hwy 89 direkt zum Nord Ufer des Lake Tahoe. Die Strecke ist mit 205 km recht kurz und führt durch schöne Landschaft, allerdings auch hier wieder deutlich sichtbar die Waldbrand Schäden. Am Lake Tahoe angekommen, haben wir erst mal eine See Umrundung gemacht. Ein Tip vielleicht an dieser Stelle, fahrt im Uhzeigersinn um den See, dann habt Ihr den See auf der rechten Seite und man kann schnell mal rechts raus, da dort die meisten Parkplätze sind. Das Wetter war durchweg sonnig und um die 22 Grad warm.
Rainbow Trail
Auf der Südseite des Sees kommt man am Rainbow Trail vorbei, die Stelle ist recht unspektakulär und man muss schon genau hinschauen um den Trail zu finden. Parken kann man dort nur an der Straße kurz hinter der Brücke wenn man Richtung South Lake Tahoe fährt. Dort führt der rainbow Trail auf einem schönen Rundweg durch Bärengebiet. Auf unserer Reise 2011 hatten wir genau an dieser Stelle eine Bären Familie. Diesmal jedoch leider keine Bären, da im Juni auch noch keine Lachse im Fluß waren. Das es dort nach wie vor Bären gibt, haben wir kurz vor der Ankunft am Rainbow Trail gesehen, da lief einer direkt vor uns über die Straße.
Stephenson`s Inn Motel
Für eine Nacht wollten wir eine möglichst preisgünstige Unterkunft haben und haben am Nord Ufer des Sees das Stephenson`s Inn Motel gebucht. Das Motel hat den Charme der 60iger und ist schon recht abgewohnt. Wir hatten ein Zimmer mit Queensize Bett gebucht, dann aber auf Nachfrage ein beseres Zimmer mit großem Doppelbett bekommen, fro free. Der Pool war nicht nutzbar da leer und das schön längere Zeit und auch die Nebengebäude waren nicht sehr einladend. Das Zimmer war so weit OK und sauber, für eine Nacht 119 USD für die Lage war das OK.
North Lake Tahoe
Das gute am Motel war die Lage, direkt in North Lake Tahoe und somit alles in Gehweite. Zum Public Beach läuft man 5 Minuten und auch die Restaurants sind alle in direkter Umgebung. Abends waren wir im The Grid Bar and Grill, man kann dort schön draussen sitzen mit Blick auf den See, das Essen ist recht preiswert und lecker.
Etappe 6: Lake Tahoe - Yosemite NP (400 km)
10.06.2025 bis 12.06.2025
Mono Lake
Heute geht es zum Yosemite Nationalpark. Man sollte schon bei der Planung berücksichtigen, dass der Tioga Pass durchaus noch geschlossen sein kann und damit eine Alternativroute erforderlich sein könnte. Wir hatten Glück und konnten die geplante Strecke fahren. Los ging es früh vom Lake Tahoe auf dem Hwy 50 bis Carson City und dort auf den Hwy 395 südwärts bis zum Mono Lake. Am Mono Lake machten wir den ersten Stop und waren auch hier erschrocken, was da so alles den Bränden zum Opfer gefallen ist.
Tioga Pass Road
Vom Mono Lake ging es weiter bis Lee Vining und dort direkt auf die Tioga Pass Road. Die Tioga Pass Road ist einfach nur schön und man könnte nur Fotos machen auf der gesamten Strecke. Die Tioga Pass Road geht hoch bis auf 3031 m und ist gleichzeitig die östliche Zufahrt zum Yosemite National Park. Sie führt vorbei am Ellery Lake und am Tioga Lake, beides schöne Stops und wer mutig ist kann dort auch baden gehen. Die Pass Straße geht dann weiter vorbei am Tenaya Lake bis zum Yosemite Valley.
Yosemite Valley
Angekommen im Yosemite Valley wird man erst mal überrascht über die vielen Autoschlangen sein. Der Yosemite National Park ist einer der meist besuchten Parks und ab Mitte Juni braucht man auch ein Permit um den Park zu besuchen. Daher haben wir uns diesmal auch für den kostenfreien Bus entschieden, der durch das Valley fährt. Wichtig zu wissen für alle die ihren Hund mitnehmen, die Tiere dürfen nicht in den Bussen mitfahren, ausgenommen sind registierte Begleithunde. Die Busse fahren regelmäßig in kurzen Abständen den ganzen Tag.
Glacier Point
Da wir 2 Tage für den Yosemite NP hatten, haben wir dann an Tag 2 mit dem Auto noch die Fahrt zum Glacier Point auf 2200 m Höhe gemacht. Schon die Fahrt dahin ist spektakulär mit tollen Aussichten auf die Berge und Wasserfälle. Am Glacier Point gibt es einen großen Parkplatz, mit etwas Glück bekommt man einen und läuft dann zum Glacier Point mit Besucherzentrum.
The Monarch Inn
Übernachtet haben wir 2 Nächte in Mariposa im Monarch Inn. Das Hotel liegt recht zentral an der Straße, Zimmer mit 2 Queensize Betten, inklusive Parkplatz für 373 USD. In Gehweite die Straße runter findet man ein ganz nettes BBQ Restaurant, können wir echt empfehlen, preiswert und lecker.
Etappe 7: Mariposa - Three Rivers (433 km)
12.06.2025 bis 13.06.2025
Die heutige Etappe ist mit 433 km doch recht lang, daher ging es früh zeitig los in Richtung Oakurst auf dem Hwy 49. Dort weiter auf dem Hwy 41 Richtung Friant zum Millerton Lake, unserem ersten Stop auf dieser Etappe. Millerton Lake ist ein State Park und kostet 10 USD Eintritt, als wir dem Park Ranger sagten wir wollen nur schnell frühstücken, konnten wir so rein. Von dort sind wir weiter gefahren Richtung Trimmer zum Pine Flat Lake Stausee, auch hier lohnt ein kleiner Stop, der See ist sehr schön und bietet sich auch an Baden zu gehen. Unsere geplante Route führte dann zum Staudamm und sollte dort weiter gehen in Richtung Sequoia NP. Leider war am Staudamm Schluß, die Straße war komplett gesperrt, Handy Empfang keiner, Navi Aktualität zu alt, zum Glück hatten wir Offline Karten runter geladen im Vorfeld, so dass wir eine Umfahrung über die 180 finden konnten. Diese führte dann direkt zu großen Plantagen mit Zitrusfrüchten und weiter zum Kings Canyon NP Visitor Center.
Kings Canyon NP
Am Kings Canyon NP Visitor Center kann man sich dann entscheiden, ob man die gesamte Scenic Route (180) abfahren möchte. Da wir nicht einschätzen konnten ob sich das wirklich lohnt, sind wir erst mal los gefahren bis zum General Tree, einem riesigen Mammut Baum den man unbedingt auf die Liste setzen sollte. Von dort weiter die 180 und dann rechts ab un Richtung Hume Lake bietet sich eine schöne Strecke an, allerdings auch hier mit vielen Serpentinen und engen Straßen. Der Hume Lake liegt schön im Wald, man kann baden und findet hier auch Picknick Areas. Nach dem Picknick haben wir uns dann auch entschieden die Scenic Route nicht weiter zu fahren, sondern zurück und direkt zum Sequoia NP.
Sequoia NP
Am Kings Canyon NP darf man die Abfahrt auf die 198 nicht verpassen, diese führt direkt zum Sequoia NP Visitor Center. Die Straße führt dann weiter durch den Nationalpark mit verschiedenen Stops und Trails. Wir haben uns für den Sherman Tree Trail entschieden, der direkt am Parkplatz beginnt. Auf Grund der Höhe sollte man den Trail langsam angehen, nach unten geht das problemlos, aber nach oben zurück zum Parkplatz geht einem dann schon mal die Luft aus. Natürlich ist der Shermann Tree das Highlight des Parks und dementsprechend gut besucht. Von dort kann man dann noch einen Abstecher zum Moro Rock machen und wer gute Kondition und gesunde Knie hat, kann diesen auch besteigen über den Moro Rock Trail. Auch hier waren wir erschrocken, wie viel Wald rings um den Moro Rock abgebrannt sind.
Sierra Lodge Three Rivers
Unsere Unterkunft hatten wir in Three Rivers in der Sierra Lodge. Die Lodge liegt an sich sehr schön, wurde aber während unseres Aufenthalts gerade saniert, da der Besitzer gewechselt hat. Wir hatten ein bereits saniertes Zimmer mit Kingsize Bett und Bergblick. Es gibt einen kleinen Aussensitzbereich direkt vor dem Zimmer und auch eine schöne Terrasse mit tollem Blick auf die Berge. Wer etwas zum Abendessen sucht, der kann ca. 10 min mit dem Auto in südliche Richtung fahren, da gibt es eine gute Pizzeria. Kosten für die Sierra Lodge für eine Nacht ohne Frühstück 141 USD.
Etappe 8: Three Rivers - Las Vegas (712 km)
13.06.2025 bis 15.06.2025
Las Vegas
Heute die längste Strecke unserer Tour, knapp 700 km bis nach Las Vegas. Ursprünglich wollten wir die Route über Lake Isabella nehmen, aber auf Grund der Waldbrände mussten wir eine Alternativroute wählen über die 65 South Richtung Bakersfield, weiter nach Barstow und dort auf die Interstate 15 Richtung Las Vegas. Natürlich durfte kurz vor Las Vegas ein Stop bei Peggy Sue`s Diner nicht fehlen, bevor es dann nach Las Vegas direkt zum Hotel ging. Da wir schon oft in Las Vegas waren, haben wir uns diesmal für das Mardi Gras Hotel entschieden, etwas abseits vom Strip. Vorteil beim Mardi Gras Hotel, kein Resort Fee, Parken kostenfrei, Zugang zu den Zimmern direkt ohne das man durch das Casino muss und Parken direkt vor der Tür zum Zimmer. Im Innenhof des Hotels gibt es einen schönen Pool ohne die sonst übliche Beschallung, also durchaus auch für Kinder geeignet. Unser Zimmer war im Ground Floor, sehr groß und geräumig, 2 Queensize Betten zum Preis für 2 Nächte von 221 USD. Zum Strip sind es vom Hotel etwa 15 Minuten zu Fuß.
Sphere
Vom Mardi Gras Hotel hat man direkten Blick auf die neue Sensation von Las Vegas, die Sphere. Natürlich bei Nacht nicht zu übersehen, aber auch am Tag sind tolle Projektionen zu sehen. Wir wollten eigentlich noch Tickets für die Show Sphere Expierience haben, aber das hat sich so schwierig gestaltet mit der Buchung, dass wir es dann aus Zeitgründen gelassen haben. Selbst direkt in der Sphere konnte man keine Tickets buchen, nur online war es möglich und das auf Grund von Konzerten auch nur zu begrenzten Zeiträumen, na ja vielleicht beim nächsten mal.
Freemont Street
Am Abend haben wir uns dann noch mal zur Freemont Street fahren lassen mit Uber. Die Freemont Street ist unverändert der Treff von allen möglichen Selbstdarstellern, laute Musik auf 3 Bühnen, teilweise echt gute Bands, Bars und Restaurants gibt es reichlich, teilweise auch für USA Verhältnisse recht günstig, wir hatten 1L Bier für 13 USD. Auffällig war das große Polizeiaufgebot, teilweise auch begründet durch die Ausschreitungen in anderen Städten. Die Attraktion ist nach wie vor die stündlich statt findende Lichtshow in der Überdachung der Fremont Street, diesmal eine Shakira Produktion, sehr gut gemacht, echt toll.
Las Vegas City
Natürlich hat Las Vegas viel zu bieten, für uns nicht all zu viel Neues, da wir das meiste schon gesehen haben. Natürlich sind wir mit dem Auto noch mal den Strip abgefahren und haben uns mal umgeschaut was so alles passiert in Las Vegas, wer mehr wissen möchte zu Ausflügen rund um Las Vegas und zu Attraktionen die man gesehen haben sollte, der kann sich hier unseren Bericht zu Las Vegas anschauen.
Etappe 9: Las Vegas - Tropic
15.06.2025 bis 17.06.2025
Heute haben wir uns mal ein Frühstück bei Denny`s in Las Vegas gegönnt, einmal muss das sein, dass schöne ist dort, man bekommt als Ü-60iger Rabatt auf das Frühstück, so dass wir zu zweit mit Scramble Eggs, Bacon, 2 Miniwürstchen, Toast, Kaffee und O-Saft mit 30 USD dabei waren. Dann ging es direkt auf die Interstate 15 in Richtung St. George und dort weiter auf dem Hwy 9 bis nach Springdale und dort zum Zion Nationalpark Entrance.
Zion Nationalpark
Angekommen im Zion Nationalpark haben wir uns erst mal den Passport Stempel geholt und uns auch dort entschieden den Shuttle Bus zu nutzen. Dabei haben wir dann auch mitbekommen, dass man die Zion Canyon Scenic Road nicht mehr selber mit dem Auto befahren darf sondern nur noch der Shuttlebus rein darf. Die Shuttlebusse sind kostenfrei, fahren in kurzen Abständen und haben viele Haltestellen auf der Scenic Road zum Aus- und Einsteigen. Auch hier gilt seit kurzem, keine Hunde dürfen in den Bus, Ausnahme nur Begleithunde. Man kann am Visitor Center auch Fahrräder ausleihen, damit darf man die Scenic Road auch befahren. Nach dem wir die Scenic Road mit dem Bus erkundet hatten, ging es dann weiter mit dem Auto auf dem Zion Park Blvd (9) durch den Park, den wir dann am East Entrance Center verlassen haben.
Bryce Pioneer Village in Tropic
Nach dem wir den Park verlassen haben sind wir weiter auf dem Hwy 9 bis Mt. Carmel Junction gefahren und dort weiter auf dem Hwy 89 und weiterführend abgebogen auf den Hwy 12 der uns direkt nach Tropic geführt hat, dort hatten wir für 2 Nächte das Bryce Pioneer Village gebucht. Wir waren schon mal in dieser Lodge vor einigen Jahren. Diesmal hatten wir allerdings nur ein Zimmer mit Queensize Bett gebucht und keine Cabin. Als wir an der Rezeption zufällig die Inhaberin am Check In hatten, haben wir Ihr auf unserer Homepage unseren Reisebericht von 2022 gezeigt und sie war so begeistert, dass sie uns kurzerhand die gleiche Cabin Nummer 20 wie damals gegeben hat, das Ganze ohne Aufpreis, echt toll und noch mal Danke dafür. Damit hatten wir wieder eine tolle Cabin für unsere 2 Nächte zum Preis von 262 USD. Die Cabins sind sehr gemütlich ausgestattet, haben Kühlschrank, TV. Mikrowelle und vor der Cabin Tisch mit 2 Stühlen. Zusätzlich gibt es hinter der Cabin noch eine Feuerstelle und 2 Stühle sowie eine Hängematte. Die Lodge hat einen Pool und ein Restaurant auf dem Gelände. Das Restaurant öffnet 17 Uhr und bietet ausser gutem Essen auch Livemusik.
Bryce Canyon Nationalpark
Der Bryce Canyon Nationalpark gehört für uns mit zu den schönsten Nationalparks überhaupt. Da wir 2 Nächte in der Lodge gebucht hatten, haben wir diesmal auch genug Zeit für den Park gehabt und haben es in vollen Zügen genossen. Dazu kam, das es diesmal auch nicht ganz so voll war und man auf allen Parkplätzen einen Platz gefunden hat. Das lag sicher auch an den Waldbränden, die auch hier ganz in der Nähe tobten. Die Auswirkungen hat man deutlich gespürt, die Sicht war nicht so toll, Rauchschwaden rings um den Park und auch in der Lodge konnte man diese sehen und Asche Regen am Abend machte einem schon ein ungutes Gefühl.
Mossy Cave
Auf dem Weg vom Bryce Canyon nach Tropic findet man den unscheinbaren Wegweiser zur Mossy Cave. Kurz nach dem Wegweiser gibt es einen kleinen Parkplatz und wenn der voll ist, ca. 150 m weiter noch einen Overflow Parkplatz. Der Trail lohnt sich auf jeden Fall, er führt durch schöne Felslandschaften neben einem kleinen Flußbett zu einem kleinen Wasserfall, dort kann man auch baden, vorausgesetzt es ist auch genug Wasser da. Wer also noch etwas Zeit hat, die Mossy Cave sollte man nicht auslassen.
Etappe 10: Tropic nach Torrey (190 km)
17.06.2025 bis 18.06.2025
Nach dem Frühstück ging es heute weiter auf dem Hwy 12 in Richtung Capitol Reef Nationalpark. Die Fahrt ist sehr kurzweilig, da tolle Landschaften sich abwechseln und die vielen Serpentinen die volle Konzentration erfordern. Dazu kommen auch die offenen Rinderfarmen und damit freilaufende Kühe an und auf der Straße.
Escalante Petriefied Forest State Park
Etwa 70 km nach dem Start in Tropic kommt man kurz vor Escalante am Escalante Petriefied Forest State Park vorbei. Hier lohnt sich ein kurzer Stop um die über 150 Millionen Jahre alten versteinerten Bäume zu bestaunen. Wir mussten auch keinen Eintritt zahlen, da wir nur einen kurzen Stop gemacht haben und nicht vor hatten, irgendwelche Trails abzulaufen. Es gibt Toiletten, Picknick Area und einen kleinen See, das Wide Hollow Reservoir.
Capitol Reef National Park
Dem Hwy 12 weiter folgend kommt man direkt zum Capitol Reef Nationalpark. Von dieser Seite kommend gibt es keine offizielle Entrance Station, diese befindet sich in Fruita, dort ist auch das Visitor Center des Parks. Auf der Fahrt dahin gibt es diverse Haltebuchten um die tollen Felsformationen zu bestaunen und es gibt eine unscheinbare Abfahrt auf der rechten Seite auf eine unbefestigte Straße die zuerst zum Panorama Point führt und weiter auf einen kleinen Parkplatz von dem aus man auf einem ca. 20 min Trail den Goosenecks Overlook erreicht. Diesen Trail können wir nur empfehlen, da man dort eine tolle Aussicht hat. Weiter auf der Utah State Route 24 bis nach Fruita und dort rechts abbiegen, dann kommt man auf die Scenic Route des Parks, die weiter in den Park führt. Leider war die Scenic Route bei uns geschlossen, da die Straße komplett saniert wurde. Wenn man dann weiter auf der 24 fährt kommt man nach ca, 500 m auf der linken Seite zu den Petroglyph Panels, indianische historische Wandmalerein auf gigantischen Felsen.
The Rim Rock Inn
Übernachtet haben wir auf der anderen Seite des Parks im Rim Rock Inn. Das war auch eine der besseren Unterkünfte unseres Road Trips. Gebucht hatten wir ein Studio mit Queensize Bett, dass entpuppte sich dann als Einzel Cabin mit Terrasse, tollem Blick und wirklich schöner Ausstattung. Preis für eine Nacht 157 USD. Die Unterkunft hat auch ein Haupthaus mit Zimmern und einem Restaurant. Das Restaurant hat eine tolle Terrasse mit super Blick auf den Capitol Reef NP und auch das Essen war super lecker. 2 Salate, 1 Lendensteak mit Pommes, 1 Forelle mit Backkartoffel, 4 Bier und 2 Whiskey zusammen 95 USD.
Etappe 11: Torrey nach Moab (440 km)
18.06.2025 bis 20.06.2025
Goblin Valley State Park
Nach einem tollen Frühstück auf der Terrasse unserer Cabin bei noch angenehmen Frühtemperaturen von 17°C ging es dann auf dem Hwy 24 noch mal durch den Capitol Reef NP und dann weiter zum ersten Stop dem Goblin Valley State Park. Nach ca. 126 km geht links eine kleine Straße ab die Temple Mt. Road und von der geht dann links die Goblin Valley Rd ab die direkt zum Park führt. Der Eintritt in den State Park kostet 20 USD, es gibt ein kleines Visitor Center und dann einfach weiter zum ausgeschilderten Main Parking. Der Goblin Valley State Park ist ein echter Geheimtip, was auch daran liegt, dass die meisten dran vorbei fahren. Je nach dem wie viel Zeit man hat, kann man verschiedene Trails ablaufen oder wandert einfach durch das Tal und bestaunt die kleinen Kobolde, so zumindest sehen die Formationen aus.
Hotel Moab Down Town
Nach dem Goblin State Park sind wir erst mal direkt nach Moab gefahren, dort hatten wir für 2 Nächte das Hotel Moab Down Town gebucht, Standard Doppelzimmer mit Queensize Bett, gut gelegen zentral in Moab. Vor Ort gab es dann ein kostenfreies Upgrade auf einen Two Bed Room, 2 große Betten und das Zimmer schön groß und geräumig mit allem was man braucht. Zuerst ging es in den Hotel Pool, denn in Moab angekommen haben uns Temperaturen von 48°C begrüßt, das macht dann eigentlich schon keinen Spaß mehr. Preis für 2 Nächte inklusive Parken 296 USD.
Arches National Park
Da wir schon oft in Moab waren, haben wir uns diesmal die Sachen vor genommen, die bisher zu kurz gekommen sind. Da stand natürlich einer unserer absoluten Favoriten an erster Stelle, der Arches Nationalpark. Für diesen Park benötigt man ein Permit was rechtzeitig vorher online beantragt werden muss. Wir hatten ein Zufahrt Permit für 8 Uhr, waren etwas eher dort und haben eins sofort mitbekommen, es gibt ja viele die dann sagen, na ja vor 7 Uhr komme ich ja ohne Permit in den Park, leider nein, denn die Schlange war so lang, das die Chance eigentlich bei Null war. Für alle mit Permit gab es eine Extra Einfahrt, so dass wir schnell drin waren. Jetzt könnte man hier viel schreiben was im Park alles toll und Sehenswert ist, aber das würde den Rahmen hier sprengen, denn im Arches ist alles toll und Sehenswert. Diesmal haben wir auch den Trail zum Delicate Arche nicht gemacht, weil viel zu überlaufen. Wir haben uns diesmal auf die kürzeren Trails konzentriert, auch auf Grund der hohen Temperaturen.
Canyonlands Nationalpark
Ebenfalls von Moab aus erreicht man den Canyonlands Nationalpark mit gigantischen Schluchten und Felsformationen. Tolle Stops mit toller Fernsicht, zum Glück hatten hier keine Waldbrände in der Nähe gewütet, so das man die Aussichten in vollen Zügen geniessen konnte. Wer Mut und das richtige Auto hat, kann hier auch die bekannte Schaffer Road fahren.
Etappe 12: Moab nach Mesa Verde NP
20.06.2025 bis 21.06.2025
Mesa Verde National Park
Es gibt Nationalparks, die passen eigentlich in keinen Roadtrip rein weil sie zu abgelegen sind. Der Mesa Verde Nationalpark ist einer davon. Wir haben den dieses mal mit in den Roadtrip eingebaut und sind von Moab aus direkt dort hin gefahren. Es ging von Moab nach Monticello und von dort auf der 491 bis nach Cortez und von dort auf der 160 direkt zum Mesa Verde NP. Die Fahrtstrecke ist recht eintönig und bietet nicht viel Sehenswertes. Am Mesa Verde NP angekommen sind wir erst mal in das Visitor Center und haben uns mit Streckenmaterial eingedeckt. Es gibt 2 Loops die abgefahren werden können, wobei die Cliff Palace Loop Road und die Mesa Top Loop Road die besseren sind, die Wetherill Mesa Road ist eher was für geschichtlich sehr interessierte. Beide Loops führen bis auf fast 2600 m hoch und auch hier ist die Strecke recht anspruchsvoll zu fahren. Ob man den Mesa Verde NP besuchen muss wollen wir hier nicht bewerten, aus unserer Sicht müssen wir dort nicht noch mal hin.
Far view Lodge
Übernachtet haben wir in der Far view Lodge direkt im Park auf 2450 m Höhe. Die Lodge hat ein Hauptgebäude und mehrere Einzelgebäude mit den Zimmern, alle mit Balkon und schönem Ausblick. Wir hatten ein Zimmer mit 2 Queensize Betten, es gibt keinen Fernseher, kein WLAN und auch der Handy Empfang ist hier sehr schlecht. Im Haupthaus gibt es eine Lounge mit Bar und Terrasse sowie ein Restaurant. Wir hatten dort 1 Minestrone, 1 South Carolina Chicken mit Reis, 1 Forelle mit Reis, Nachtisch Churros mit Eis, 2 Bier zusammen 91 USD.
Etappe 13: Mesa Verde NP nach Monument Valley
21.06.2025 bis 22.06.2025
Start vom Mesa Verde NP früh 7 Uhr bei 15°C, man muss erst mal die ganze Strecke zur Entrance Station zurück fahren, was einen dann gleich gut wach macht. Auf dem US Hwy 666 und weiter auf den Hwy 160 und 262 ging es dann zum ersten Stop nach Bluff. Eigentlich nichts sensationelles, ein Restaurant und ein Souvenier Shop, die aber eingebettet in eine tolle Felslandschaft, die einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Region gibt. Auf jeden Fall schon mal ein guter Fotostop.
Goosenecks State Park
Nächster Stop war der Goosenecks State Park, das ist Navajo Gebiet und kostet 5 USD Eintritt pro PKW. Viele denken dass hier der Colorado Rivver zwei Schleifen macht, aber nein es ist der Fluß San Juan der hier tolle Fotomotive bietet. Hier sollte man auf keinen Fall vorbei fahren, es lohnt sich wirklich, zumal man von hier in der Ferne schon Monument Valley sehen kann bei guter Sicht.
Forrest Gump Point
Weiter auf dem Hwy 163 kommt man als nächstes zum Forrest Gump Point. Es gibt da kein Schild oder Hinweis wo genau der ist, man kann es aber nicht übersehen, viele Autos halten an der kleinen Parkinsel auf der rechten Seite und wollen genau das Foto aus dem Film mit genau dem Punkt wo Tom Hanks seinen Lauf quer durch die USA beendet hat. Ein toller Blick auf Monument Valley ist garantiert, aber Vorsicht, nicht überfahren lassen!
Monument Valley
Jeder kennt es, jeder hat es schon mal in diversen Filmen gesehen, das Monument Valley. Wir waren auch schon 2 mal hier, diesmal aber mit mehr Zeit und vor allem mit einer Übernachtung im The View Hotel. Da wir schon zeitig vor Ort waren, haben wir hin und her überlegt ob wir selber durch das Monument Valley fahren auf einer schon recht anspruchsvollen Straße mit dementsprechenden Schäden oder ob wir uns fahren lassen. Wir haben uns dann entschieden, eine Tour zu buchen, die vor Ort auf dem Parkplatz von den Navajo angeboten werden. Man kann wählen zwischen einer Gruppen Tour oder einer Individual Tour, beiden unterscheiden sich nur um 10 USD vom recht hohen Tourpreis. Wir haben uns dann für die Privat Tour entschieden zum Preis von 220 USD für 2 Personen, hatten dafür das Auto für uns allein. Die Tour wird von einem Navajo geführt, der unterwegs viel erklärt hat und tolle Fotostops in petto hatte. Die Tour führt tief in das Monument Valley rein, teilweise Wege die für private Autos gesperrt sind und nach der Tour waren wir froh, dass nicht selber gefahren zu sein. Die Tour dauert knapp 2 Stunden, wir würden ein Tuch empfehlen für Mund und Nase, da es sehr staubig ist unterwegs.
The View Hotel
Dieses Jahr sollte unser Wunsch in Erfüllung gehen, eine Nacht im The View Hotel im Monument Valley. Die meisten Zimmer haben einen Balkon mit spektakulärem Blick auf die roten Felsen des Monument Valley. Schon wenn man in das Zimmer rein kommt, der erste Weg führt auf den Balkon und genau dann weiß man sofort, alles richtig gemacht. Die Zimmer sind groß, wir hatten 2 große Betten, Kaffeemaschine, Fernseher, Kühlschrank und 2 Stühle und 1 Tisch auf dem Balkon. Im Zimmerpreis von 350 USD ist ein gutes Frühstücksbuffett inklusive und ebenfalls das Parken. Natürlich kann man vom Balkon aus den tollen Sonnenuntergang beobachten und früh den Sonnenaufgang, den wir glaube ich nie vergessen werden. Witzig ist, Abends wenn es dunkel ist, werden auf der Terrasse des Hotels alte John Wayne Filme gezeigt, die teilweise genau hier gedreht wurden. Unser Fazit: Jederzeit nochmal!
Etappe 14: Monument Valley nach Grand Canyon South Rim (291 km)
Grand Canyon South Rim
Nach dem Frühstück im The View Hotel ging es dann weiter direkt zum Grand Canyon South Rim, über Kayenta, Tuba City, Cameron und von dort zum Grand Canyon Entrance. Nach der Entrance Station sind wir dann den Desert View Drive abgefahren mit diversen Stops entlang der Straße mit Aussichtspunkten auf den Grand Canyon. Leider waren heute auch Rauchschwaden unterwegs, ausgelöst durch die Brände am North Rim. Gefahren sind wir dann bis nach Grand Canyon Village wo wir am Nachmittag dann unsere Cabin in der Bright Angel Lodge bezogen haben.
Bright Angel Lodge
Auf dieser Reise haben wir uns entschlossen 2 Nächte am Grand Canyon South Rim zu verbringen und das direkt im Park. Gebucht hatten wir die Bright Angel Lodge, direkt am beginn des Bright Angel Trail und direkt am Canyon. Wir haben eine Cabin bekommen, klein, gemütlich, Parkplatz direkt vor der Cabin und mit Sitzmöglichkeit davor. Preis für 2 Nächte 354 USD, nicht gerade preiswert, aber viel günstigeres gab es auch im nahe gelegenen Ort Tusayan zu dieser Zeit nicht. Die Lage war toll und direkt vor der Bright Angel Lodge gab es auch eine Haltestelle der Shuttle Busse.
Shuttle Bus Touren Grand Canyon
Am Visitor Center Grand Canyon Village findet man auch die Shuttle Bus Stationen für verschiedene Routen. Die meisten führen zu Punkten die man nicht mehr selber mit dem Auto anfahren kann, zum Beispiel Hermit`s Rest, Hopi Point, Yaki Point und andere mehr. Dafür gibt es verschiedene Routen die nach Farben gekennzeichnet sind. Wir haben Tag 2 genutzt und sind alle abgefahren, man kann unterwegs aus- oder umsteigen, das klappt super. Wenn man möchte läuft man ein oder zwei Haltestellen zu Fuß entlang des Canyon, echt schöne Wege laden dazu ein. Auch hier wieder der Hinweis, Hunde sind in den Bussen nicht erlaubt, auch keine kleinen!
Etappe 15: Grand Canyon nach Sedona (200 km)
24.06.2025 bis 25.06.2025
Red Rock State Park Sedona
Nach 2 wunderschönen Tagen am Grand Canyon ging es heute weiter nach Sedona. Bisher sind wir meist durchgefahren mit kurzen Stops, diesmal wollten wir uns auch mal die Downtown von Sedona anschauen, also haben wir hier eine Zwischenübernachtung eingebaut. Erster Stop war der Red Rock State Park. Wir wollen ehrlich sein, hier hatten wir etwas mehr erwartet, da wir aber sowiso einen Picknick Platz gesucht hatten, waren wir hier richtig, aber ansonsten lohnt sich der State Park nicht aus unserer Sicht. Der Eintritt kostet 20 USD.
Chapel of the Holy Cross
Sehr sehenswert ist die Chapel of the Holy Cross, die in den 1950er Jahren gebaut wurde. Toll gelegen auf den roten Felsen von Sedona mit tollem Rundumblick auf die Stadt ist sie auf jeden Fall einen Besuch wert. Wer den Weg vom Parkplatz zur Kirche nicht laufen will, der wartet auf dem Parkplatz auf den kostenlosen Shuttle, ein kleines Golf Kart mit Platz für 4 Personen.
Sedona Downtown
Unser Hotel das Cedars Resort befand sich direkt in Sedona Downtown in Gehweite zu den Restaurants und Galerien. Sedona Downtown ist hübsch angelegt und man kan beidseitig der Straße schön herumschlendern, es gibt Restaurants mit Aussensitzen, teilweise sogar klimatisiert, man kann viele Galerien besuchen und natürlich auch viel Kunst kaufen.
Etappe 16: Sedona nach Phoenix (200 km)
25.06.2025 bis 27.06.2025
Von Sedona ging es 200 km weiter nach Phoenix. Da ich sehr oft während meiner Dienstzeit in Phoenix war, passte dieser Stop ganz gut in unsere Route und ich konnte noch mal mein Lieblingsrestaurant besuchen. Auch etwas Shopping war geplant, dafür machten wir unseren ersten Stop nach 144 km im Outlet in Anthem, direkt an der Interstate, aber leider scheint dieses Outlet nicht mehr lange zu existieren, fast 70 % der Stores hatten bereits geschlossen für immer und der Rest sah auch ziemlich nach Schlussverkauf aus. Also abgehakt und weiter nach Phoenix, dort gibt es ja das Phoenix Outletcenter und jede Menge größere Malls. Zu Phoenix haben wir ja hier schon einiges geschrieben, daher hier nur ein paar Tips, den Rest findet Ihr auf unserer Phoenix Seite. Auf jeden Fall empfeheln wir das University Viertel für Abends, tolle Kneipen, wir haben diesmal die Pedal Brewerie getestet, sehr zu empfehlen.
Rustlers Rooste
Unser absoluter Favorit an Restaurants in Phoenix ist das Rustlers Rooste, 8383 S 48th St Phoenix, AZ 85044, ein typisch amerikanisches Steakhouse mit toller Aussicht über die Stadt und mit Livemusik. Am Besten man reserviert rechtzeitig ab 17 Uhr einen Tisch am Fenster, dann hat man einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang. Hat man nicht reserviert, dann sollte man spätestens 17 Uhr dort sein, das Restaurant ist immer gut besucht.
Goldfield Ghost Town and Mine Tours
Immer einen Besuch wert ist Goldfield Ghost Town, 4650 N Mammoth Mine Rd Apache Junction, AZ 85119. Die alte Western Stadt wird mit viel Liebe betrieben, alte Gebäude, Museum, Kirche, Bahnhof mit Bahn ergeben viele schöne Foto Motive. Wer Zeit hat kann auch die alten Minen besuchen oder fährt weiter zum Apache Trail und fährt diesen ab. Mehr dazu findet Ihr auf unserer Phoenix Seite, dort gibt es auch noch viele Tips was man in und um Phoenix noch so machen kann.
Holiday Inn Express Hotel & Suites Tempe by IHG
Übernachtet haben wir diesmal im Holiday Inn Express Tempe, direkt an der Arizona Mills gelegen, das Hotel hat einen schönen Pool und Frühstück ist im Preis von 266 USD für 2 Nächte inbegriffen. Das Frühstück war für amerikanische Verhältnisse gut und wird in Buffetform angeboten.
Etappe 17: Phoenix nach Tucson (200 km)
27.06.2025 bis 29.06.2025
St. Anthony`s Greek Orthodox Monastery
2 Tage Phoenix liegen hinter uns, heute geht es nach Tucson. Zuerst direkt auf die Interstate 10 bis kurz vor Casa Grande dort auf die 387 nach Florence und weiter auf der 79. Nach gut 100 km kommt man an der St. Anthony`s Greek Orthodox Monastery vorbei, die wir uns unbedingt anschauen wollten. Leider waren wir sehr zeitig dort, es wird erst 10 Uhr geöffnet, so das wir uns die Anlage nur von aussen anschauen konnten.
Pima Air & Space Museum Tucson
Pflichtbesuch für mich als Flugzeugfan ist natürlich das Pima Air & Space Museum in Tucson. Obwohl ich schon 3 mal dort war, konnte ich auch diesmal nicht wiederstehen. Eigentlich wollte ich nur in den Museumsshop, als wir aber gesehen haben das recht viel neu gemacht war, sind wir doch noch mal in das Museum. Eintritt pro Person 22,50 USD, dafür kann man das gesamte Gelände erkunden, viele Hangars, unendlich viele Flugzeuge, toll gemachte Ausstellungen, ganz klare Empfehlung von uns. Leider wird die Fahrt zur Davis Monthan Air Base nicht mehr angeboten, allerdings hat man die Möglichkeit zumindest von aussen an den riesigen Flächen vorbei zu fahren um die dort geparkten Flugzeuge zu sehen.
Arizona Sonora Desert Museum
Absolut zu empfehlen ist ein Besuch im Arizona Sonora Desert Museum, diesen kann man verbinden mit einem Besuch des Saguaro Nationalpark. Das Museum ist toll gemacht, fast alles im Freien aber auch einige Höhlen können besucht werden. Man sollte sich mindestens 2 bis 3 Stunden Zeit nehmen um alles zu sehen. Im Freien stehen Wasserspender zur Verfügung, die Hitze sollte man nicht unterschätzen, wir hatten im Juni dort 48°C! Aufpassen sollte man hier auch wo man hin tritt, hier gibt es auch viele Klapperschlangen, wir hatten eine direkt vor den Restrooms.
Saguaro National Park
Hauptsächlicher Grund für einen Besuch von Tucson ist natürlich der Saguaro National Park mit seinen berühmten Armleuchter Kakteen die bis zu 15 m hoch werden können und teilweise 200 Jahre alt sind. Der Nationalpark ist zweigeteilt und hat auch 2 Visitor Center. Welchen Teil man nun besser findet ist Geschmackssache, Riesen Kakteen gibt es in Beiden Teilen und beide Parkteile haben ihre Besonderheiten.
Restaurant Tips für Tucson
Da es im Hotel und in der direkten Umgebung keine Restaurants gibt, haben wir hier 2 Tips die wir für gut befunden haben. Zu beiden Restaurants haben wir uns mit Uber hinfahren lassen, da man Abends einfach keinen Bock mehr hat selber zu fahren. Das erste war das Cattletown Steak House and Saloon, ein unscheinbares Restaurant mit guter Qualität. Shrimps mit Backkartoffel, Spare Ribs mit Pommes, je 1 Salat dazu und 3 Bier, zusammen 70 USD. Zweiter Tip ist das Texas Roadhouse, ein texanisches Ketten Restaurant, sehr gut besucht, tolle Athmosphäre und gute Qualität, es gibt einige Gratis Extras wie z.B. Erdnüsse. 1 Sirloinsteak 60 oz, 1 Sitloinsteak 80 oz mit Beilagen und Gemüse, 4 Bier, 1 Margarita zusammen 80 USD.
Wer noch mehr über Tucson und Umgebung wissen möchte oder noch Tips braucht was man in Tucson und Umgebung noch unternehmen kann, der wird auf unserer Tucson Seite fündig.
Etappe 18: Tucson nach Yuma (500 km)
29.06.2025 bis 30.06.2025
Kitt Peak Observatory
So langsam nähern wie uns dem Ende unseres Roadtrips. Da der Weg nach San Diego noch weit ist, haben wir noch eine Zwischenübernachtung in Yuma eingeplant. Los ging es früh auf dem Hwy 86 bis nach Pan Tak, dort gibt es einen Abzweig nach links zum Kit Peak Observatory. Das Observatory befindet sich auf dem 2095 m hohen Kit Peak und beinhaltet aktuell 20 Teleskope. Oben angekommen sind wir in das Visitor Center um dort zu erfahren, dass es nur geführte Touren gibt und das auch erst ab 11 Uhr was für uns leider zu spät war. So haben wir uns etwas im Visitor Center umgesehen und draußen eine kleine Runde gedreht. Leider konnten wir die Teleskope nur von außen sehen was aber auch schon sehr beeindruckend war.
Super 8 by Wyndham Yuma
Vom Observatory ging es dann weiter auf direktem Weg nach Yuma. Unterwegs gibt es entlang der Strecke nicht viel zu sehen und bei Temperaturen von 48°C machte es keinen großen Sinn auszusteigen. Wichtig auch zu erwähnen, wenn man in Gila Bend auf die Interstate 8 auffährt, dass bis Yuma Toiletten recht knapp sind auf diesem Streckenabschnitt. Selbst an 2 Tankstellen waren die Toiletten defekt und es machte den Eindruck, dass dies schon länger so war. In Yuma angekommen haben wir eingecheckt im Super 8 Motel, Zimmer mit 2 Queensize Betten, Pool für eine Nacht 87 USD. In der Buchung war zwar Frühstück angepriesen, aber ausser ein paar Riegeln und Kaffee gab es nichts, weder Toast noch was anderes. Zum Glück gibt es direkt neben dem Motel ein IHOP Restaurant wo man gut und preiswert frühstücken kann. In Gehweite des Motel gibt es 2 Restaurants, unter anderem ein Applebey`s, was wir auch genutzt haben, Spare Ribs, Lachs, 3 große Bier, Nachtisch zusammen für 85 USD.
Etappe 19: Yuma nach San Diego (353 km)
30.06.2025 bis 02.07.2025
Imperial Sand Dunes State Park
Heute Start in Yuma zur letzten Etappe unserer Reise, 350 km bis nach San Diego. Erster Wegpunkt heute nach gut 100 km der Imperial Sand Dunes State Park. Von der Interstate 8 abgefahren, fährt man gut 40 km durch einsame Wüste bis zu den gigantischen Sanddünen. Offiziell sind die Sand Dunes jetzt ausgeschildert als State Park, eine Entrance Station gibt es aber offiziell nicht, zumindest haben wir keine gesehen. Da wir in der Woche hier waren, konnten wir keine Buggys sehen die durch den Sand düsen, aber sehenswert sind die Dünen trotzdem. Direkt an den Dünen hatten wir unsere höchste Temperatur auf dieser Reise, 48°C!
Quality Inn San Diego South - Chula Vista
Nach dem Besuch der Sand Dunes ging es auf direktem Weg nach San Diego zum Hotel. Zum Glück waren die Temperaturen hier nicht so extrem, entspannte 25°C und Sonnenschein, so kann man es aushalten. Wir haben für 2 Nächte das Quality Inn San Diego in Chula Vista gebucht, das Hotel hat einen Pool, Zimmer mit 2 Queensize Betten inklusive Frühstück und Parken für 250 USD. Da wir schon zwei mal in San Diego waren, wollten wir diesmal etwas dezentral übernachten, dafür war das Hotel OK.
Gaslamp Quarter
Natürlich wollten wir kurz vor der Rückreise noch mal schön Essen gehen und ein paar Drinks nehmen. Dazu haben wir uns preisgünstig mit Uber zum Gaslamp Quarter fahren lassen, dem bekannten Kneipenviertel in San Diego. Nach einem schönen Rundgang durch das Viertel dann schön gegessen und ein paar Bier und dabei das Straßenleben beobachten, ein schöner Ausklang des Urlaubs.
Am 03.07.2025 ging es für uns dann zurück nach Hause, ein schöner Roadtrip geht zu Ende und unser Fazit auch dieses Jahr: USA wir kommen wieder!
Natürlich hat San Diego noch mehr zu bieten, Tips findet ihr hier auf unserer Sand Diego Seite.









































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































